De Wet van Ohm

Das Ohmsche Gesetz

Für diejenigen, die mit dem elektrischen Begriff Ohmscher Widerstand weniger vertraut sind, haben wir diesen Artikel geschrieben.

Das Ohmsche Gesetz (U = I × R) ist mehr als eine theoretische Formel – es ist ein grundlegendes Konzept für jeden, der elektrische Installationen plant, von Elektrikern bis zu Sicherheitsinspektoren. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, wie Sie das Ohmsche Gesetz in Alltagssituationen anwenden. George Simon Ohm (1789 - 1854) hat die Beziehung zwischen Spannung (ausgedrückt in Volt) und Strom (ausgedrückt in Ampere) entdeckt.

Machen Sie ein Foto von Georg Simon Ohm

1. Absicherung elektrischer Schaltkreise

Beim Entwurf einer elektrischen Anlage müssen Sie wissen, welcher Strom durch einen Schaltkreis fließt. Mit dem Ohmschen Gesetz können Sie dies berechnen und auch feststellen, wie hoch die Absicherung sein muss:

Beispiel: Ein 230V-Kreis mit einem Gesamtwiderstand von 23Ω zieht einen Strom von I = 230 ÷ 23 = 10A. Das bedeutet, dass Sie mindestens eine 16A-Sicherung benötigen.

2. Bestimmung des Kabelquerschnitts

Kabel haben einen Widerstand, der Wärme erzeugt. Zu dünne Kabel bei hohen Strömen können überhitzen und Brandgefahr darstellen.

Praxis: Für ein 3000W-Gerät bei 230V berechnen Sie: I = P ÷ U = 3000 ÷ 230 = 13A. Gemäß NEN 1010 benötigen Sie hierfür mindestens 2,5mm² Kabel.

3. Berechnung des Spannungsabfalls

Lange Kabelwege verursachen durch den Kabelwiderstand einen Spannungsabfall. Das Ohmsche Gesetz hilft Ihnen, dies vorherzusagen.

Beispiel: Ein 50 Meter langes Kabel mit 0,4Ω Widerstand bei 10A Strom: U = I × R = 10 × 0,4 = 4V Spannungsabfall. Bei 230V ist dies akzeptabel, aber bei längeren Strecken müssen Sie dickere Kabel verwenden.

4. Fehlersuche und Messungen

Mit einem Multimeter und dem Ohmschen Gesetz spüren Sie Defekte auf:

  • Spannung und Strom messen, Widerstand berechnen
  • Mit dem erwarteten Wert vergleichen
  • Abweichungen weisen auf Kurzschluss, Unterbrechung oder schlechte Verbindungen hin

5. Leistungsberechnungen

Kombinieren Sie das Ohmsche Gesetz mit Leistungsformeln (P = U × I):

Beispiel: Ein Heizelement von 2300W bei 230V zieht I = 2300 ÷ 230 = 10A und hat einen Widerstand von R = 230 ÷ 10 = 23Ω.

Fazit

Das Ohmsche Gesetz ist unverzichtbar für die Durchführung von Berechnungen in der Elektrotechnik. Ob Sie Schaltkreise entwerfen, Störungen beheben oder NEN 3140-Inspektionen durchführen, das Verständnis von U = I × R ist hierbei eine wichtige Grundlage.

 

 

Zurück zum Blog